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Habachtal Bramberg, County of Pinzgau, Principality Salzburg, Austria

Liebevoll wird er auch als Habachtaler bezeichnet. Er zeichnet sich durch die sehr ausgeprägte Grünfärbung aus. Das mag einerseits vom relativ hohen Chromgehalt, andererseits von der dunklen Färbung des Trägergesteines herrühren. Wie alle Smaragde kristallisiert er in sechseckigen Prismen, seine Spaltbarkeit ist schlecht und erfolgt entlang der (0001) - Fläche senkrecht zur Längsachse. Der Habachtal-Smaragd ist aber der wohl flächenärmste Smaragd der Welt. Die Prismenflächen sind immer gut ausgebildet, doch zeigen sich häufig Einbuchtungen. Oftmals ist ein verstärktes Wachstum zweier Prismenflächen zu beobachten, sodass eine tafelartige Ausbildung des Kristalles erfolgt.

Im Habachtal wurden und werden selten lupenreine Kristalle gefunden. Meist haben sie irgendeinen Einschluss und sind dadurch kaum bis gar nicht schleifbar. So ist es nicht verwunderlich, dass einige Funde besonders reiner Smaragde auch in der lokalen Geschichte verewigt wurden. Josef Lahnsteiners Buch „Oberpinzgau“ erwähnt z. B., dass 1732, als die Senningerbäuerin verstarb, zwei Goldringe mit Smaragden zum Nachlass gehörten. Diese kamen mit größter Wahrscheinlichkeit aus dem Habachtal.

Habachtal-Smaragde können heute noch besichtigt werden: Große Tafelsteine sind in den Kaiserlichen Kroninsignien in Wien enthalten. Die Dommonstranz zu Salzburg aus dem Jahr 1697 enthält unter anderem 24 Habachtal-Smaragde. Das Stift Mattsee besitzt einen Kristall von ansehnlicher Größe (11 x 9 cm) und ein Brustkreuz mit 5 Smaragden. Habachtal-Smaragde befinden sich aber auch in den Sammlungen lokaler Museen in Bramberg und den angrenzenden Gemeinden (Neukirchen, Hollersbach oder Mittersill).
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